Verwaltung des Inventars mittels Karten

Vorstellung eines Stilmittels um den Spielfluss aufrecht zu erhalten und das stetige ein- und austragen von Gegenständen auf dem Charakterbogen abzuschaffen.

In jedem mir bekannten Rollenspielsystem gibt es auf dem Charakterbogen eine Ausrüstungstabelle in der jeder Spieler brav seine Gegenstände ein- und austragen soll. Ein Stilmittel das mir beim anschauen von T.E.A.R.S. direkt gefiel sind deren Karten für Gegenstände. Mein Text basiert zwar auf einem Fantasy-Setting, doch das Prinzip lässt sich auf jedes Genre übertragen. Zum Artikel

„Ja, aber …“

Eine Aufgabe des Spielleiters ist die Aufrechterhaltung des Spielflusses. Daran sind die Spieler mindestens gleichermaßen beteiligt, doch sobald eine gewisse Schwelle überschritten wurde, obliegt es dem Spielleiter über eine Probe zu entscheiden.

Idealweise formuliert ein Spieler die Aktionen seines Charakters in einer aktiven Form:

Ich klettere die Wand hoch.

Oft – das kenne ich auch von mir selbst als Spieler – erscheint das Bild der Szene nicht klar vor Augen und man fragt nach, ob eine Aktion überhaupt möglich ist:

Kann ich die Wand hochklettern?

Natürlich bleibt es nicht bei solchen Standardaktionen und das ist auch gut so. Spannend wird es wenn Handlungen erdacht werden, die Normalsterbliche eher selten wagen. Zum Artikel