Gelangweilt trotz Rollenverteilung?

Viele Rollenspiele erlauben sehr unterschiedliche Charaktere. Ein möglicher Nachteil davon sind Phasen in denen jemand nix zu tun hat, obwohl alle in der Szene anwesend sind.

Als wir unsere Charaktere bastelten, gingen wir zu unbedacht an die Rollenverteilung heran. Natürlich achteten wir darauf, dass jeder ein Alleinstellungsmerkmal besitz (Spotlight), doch empfanden wir jeden Kampf als lästig. Warum? Unser Fehler bestand darin einen reinen Kämpfer mit einer Gruppe voller Nicht-Kämpfer zu mischen. Das Resultat ist ein Spieler der gelangweilt ist, wenn es nix zu bekämpfen gibt und zwei gelangweilte Spielerinnen sobald ein Kampf beginnt.

Unsere Lehre daraus:

Achtet bei der Erstellung darauf, dass jeder Charakter eine Rolle inner- und außerhalb des Kampfes einnehmen kann.

Damit ist übrigens nicht zwangsläufig gemeint einem Nicht-Kämpfer den Umgang mit Waffen beizubringen. Oft gibt es Fertigkeiten die absolut gewaltfrei sind und dennoch eine spührbare Wirkung im Kampf entfalten.

Bestimmt ist dies bei vielen Systemen bereits gegeben oder gar nicht nötig oder möglich. Beim Rest der Rollenspiele empfehle ich euch diesen Ratschlag im Hinterkopf zu haben, sobald es um die Charaktererstellung oder -entwicklung geht.

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